Siebträgermaschinen gibt es in allen Preisklassen. Letztendlich muss jeder für sich selbst entscheiden, welche Maschine die richtige ist.

Siebträgermaschinen im ÜberblickBis zu meinem 30. Lebensjahr habe ich keinen Kaffee getrunken. Ich habe ab und zu eine Cola getrunken und ansonsten war meine Koffeinwelt noch in Ordnung. Das hat sich dann schlagartig geändert als bei meinem Arbeitgeber Kaffee Vollautomaten in allen Gebäuden aufgestellt wurden. Dem Kaffeegenuss hätte ich noch wiederstehen können. Aber es gab auch die Möglichkeit, einen Cappuccino oder Latte Macchiato zu beziehen. Dieser Verlockung konnte ich dann nicht mehr wiederstehen. Seit dieser Zeit trinke ich jeden Tag mindestens 4 Tassen. Meistens Cappuccino oder manchmal auch einen Latte Macchiato. Noch ein paar Monaten oder vielleicht auch schon Wochen habe ich dann bemerkt, dass ich auch morgens zuhause einen Kaffee trinken muss, um richtig in den Tag zu starten. Ich habe dann alles Mögliche ausprobiert von einem handgefilterten Kaffee bis hin zu einfachen Kaffeemaschinen oder auch Pads. Ich habe mich dann für einen Jura Vollautomaten entschieden. Diese sehr pflege- und wartungsintensive Maschine hat mir dann einige Jahre guten Cappuccino auf Knopfdruck zubereitet. Nach einigen kleineren Reparaturen war dann auch irgendwann das Mahlwerk kaputt, was natürlich nach einer gewissen Anzahl an Kaffee Zubereitungen ganz normal ist. Als dann das Mahlwerk zum zweiten Mal ausgetauscht werden musste, habe ich angefangen zu überlegen die alte Jura Maschine reparieren zu lassen oder lieber in eine neue Maschine zu investieren. Diese Entscheidung war nicht einfach, zumal ich mittlerweile nicht mehr auf einen guten Cappuccino verzichten kann. Nachdem ich dann per Zufall eine Siebträgermaschine gesehen habe und auch einen Espresso und Cappuccino daraus trinken durfte, wurde mir schnell klar, dass das genau die richtige Maschine für mich ist. Ich habe mich ein paar Wochen lang eingelesen und mir auch verschiedene Angebote angesehen und mich dann für die ECM Profi II entschieden. Diese Maschine ist zwar im Vergleich etwas teurer, ich hatte aber ein gutes Gefühl und diese Siebträgermaschine konnte auch all meine Anforderungen erfüllen. Wenn schon, denn schon. Dann kommt es auf ein paar Euro mehr auch nicht mehr an.

Die ECM Profi II kann über Amazon bestellt werden. Ich selbst habe ich Maschine lokal beim Händler gekauft, da ich auf der sicheren Seite bezüglich Wartungen und Reparaturen sein möchte.

Hier ein sehr schönes Video, welches kurz die wichtigsten Schritte bei der Espresso Zubereitung mit einer Siebträgermaschine aufzeigt. Schauen Sie sich das Video an, es lohnt sich.

Siebträgermaschinen Überblick – Einkreiser versus Zweikreiser

Die Espresso Siebträgermaschinen unterscheiden sich im wesentlichen in Ein- und Zweikreiser Systeme. Bei den Einkreiser Maschinen sind der Brühvorgang (für den Espresso) und die Dampferzeugung (zum Milch aufschäumen) ein Kreislauf. Mit anderen Worten: Die beiden Vorgänge können nur Nacheinander durchgeführt werden. Nach dem Aufschäumen der Milch muss der Kessel der Einkreiser Siebträgermaschine kurz entlüftet werden. Wenn das Wasser wieder abgekühlt ist, kann erst der nächste Brühvorgang starten. Der Grund dafür ist, dass die Wasser Temperatur beim Erzeugen von Dampf für das Milch aufschäumen höher ist als beim Espresso Brühvorgang.

Im Vergleich dazu können beim Zweikreiser System beide Vorgänge parallel durchgeführt werden, was Zeit bei der Erstellung der leckeren Espresso Milchgetränke spart. Wer also regelmäßig einen Cappuccino oder Latte Macchiato für sich und seine Frau zubereitet, der weiß den Zeitvorteil sehr zu schätzen und greift zu einem Zweikreiser System. Andererseits ist ein Einkreiser System mehr als ausreichend, wenn keine Espresso Milchgetränke erwünscht sind. Dann lassen sich die Espressos auch mit diesem System schnell und sehr lecker zubereiten. Mit anderen Worten: Die Systemwahl ist immer auch eine Frage der Verwendung!