EspressokocherKlein, stark und schwarz. So sollte ein Espresso sein. Der heiße Schluck wird vor allem in Südeuropa sehr geschätzt und erlangt auch hier eine immer größere Beliebtheit – vor allem nach dem Essen möchten viele nicht mehr auf ihren Espresso verzichten. Am besten gelingt dieser konzentrierte Kaffee in einem speziellen Espressokocher. Doch wie wird diese Maschine angewendet und auf was muss beim Kauf von einem Espressokocher geachtet werden? Das alles erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

Den richtigen Espressokocher finden

Der Espresso ist eigentlich eine Wissenschaft für sich. Um einen guten zu kochen, ist ein Espressokocher notwendig. Dieser Begriff ist jedoch dehnbar; es kann entweder eine Espressomaschine verwendet werden oder eine Espressokanne, die vielmals unter dem Namen Espressokocher bekannt ist. Die Kanne ist die althergebrachte Art und Weise, dieses Getränk zu bereiten. Dabei produziert die Kanne keinen echten Espresso in dem Sinne, sondern eher einen Mokka, da der hohe Druck nicht erzeugt werden kann, der für das Getränk notwendig ist. So kann mit einem Espressokocher also allenfalls ein sehr starker Mokka produziert werden, der auch keine typische Crema aufweist. Wer es jedoch trotzdem probieren möchte: Beim Kauf einer solchen Kanne zur Verwendung als Espressokocher sollte darauf geachtet werden, dass diese möglichst aus Edelstahl gefertigt ist. Zudem sollte die Kanne eine große Standfläche haben, damit das Wasser schnell erhitzt wird – gerade auch bei der Verwendung auf Cerankochfeldern ist dies eine wichtige Eigenschaft. Für eine gute Handhabung ist es ebenso empfehlenswert, dass die Kanne mit einem einfachen Klick geöffnet werden kann und kein Schraubverschluss das Ausgießen des heißen Getränks unnötig verzögert.

Für einen guten Espresso mit schöner, verführerischer Crema sollte eine Hebelmaschine (siehe auch Artikel Espresso Handhebelmaschinen), ein Voll- oder Halbautomat verwendet werden. Ein Halbautomat (siehe Siebträgermaschinen im Überblick) mahlt die Kaffeebohnen zu einem Mehl, das dann von Hand mit einem sogenannten Tamper im Siebträger festgedrückt werden muss. Anschließend wird das heiße Wasser mit hohem Druck durch das Mehl gepresst. Der Vollautomat erledigt alle Arbeitsgänge dagegen ganz von allein und bestimmt so auch den Anpressdruck des Kaffeemehls. Handhebelmaschinen sind die ältesten Vertreter der Espressokocher. Diese sind oftmals in massiver Bauweise aus Kupfer, Chrom oder Messing gefertigt und erzeugen den nötigen Wasserdruck entweder mit einer Feder, die manuell vorgespannt wird, oder mit einem Handhebel. Dabei ist ein entsprechender Kraftaufwand nötig – und ein gutes Fingerspitzengefühl, wenn es darum geht, wie stark der Wasserdruck sein soll.

Espresso mit der Kanne kochen – eine Anleitung

Der Espresso – pardon, eher der Mokka – der mit einer Kanne gekocht werden soll, erfordert etwas Geduld und Übung. Zuerst wird der Wasserbehälter der Kanne mit Wasser aufgefüllt, und zwar bis zur angegebenen Markierung. Im Anschluss wird der Trichtereinsatz auf das Unterteil gesetzt und mit Kaffeepulver gefüllt. Dieses sollte dabei leicht glatt gestrichen werden – aber bitte ohne es zu stark zu pressen. Nun kann das Oberteil des Kochers auf das Unterteil geschraubt und auf die eingeschaltete Kochplatte gestellt werden. Nun heißt es warten: Das kochende Wasser wird durch das Kaffeepulver gepresst und in den oberen Teil des Kochers transportiert. Gibt die Kanne dann Geräusche von sich, die Sie bislang eher vom Wasserkocher kennen, dann ist der Mokka fertig.

Mögliche Fehlerquellen beim Kochen von Espresso

Der fertige Espresso schmeckt nicht so recht? Das kann ganz verschiedene Ursachen haben.

  • Schmeckt das Getränk zu bitter, dann können eine zu hohe Brühtemperatur, eine zu lange Durchlaufzeit, ein zu hoher Druck oder auch eine zu starke Komprimierung des Kaffeemehls Schuld sein.
  • Ein saurer Geschmack entsteht dagegen oft, wenn das Wasser zum Brühen zu kühl ist, die Durchlaufzeit zu kurz war oder eine Bohnenröstung für Filter- statt für Espressokaffee genutzt wurde.
  • Sollte bei der Verwendung einer Maschine keine ansprechende Crema entstehen, dann sind zumeist zu grob gemahlene Bohnen oder eine Verunreinigung als Verursacher auszumachen.

Espressokocher von Bialetti

Die richtige Einstellung des Mahlwerks der Maschine ist enorm wichtig – hier gilt es, viele Versuche zu durchlaufen um die optimale Konfiguration für einen echt guten Espresso zu finden.

Link* zum Bialetti Espressokocher

Bialetti Brikka 4 Tassen Espressokocher mit Cremaventil

Klein, stark und schwarz – genau so, wie er sein sollte.