Wenn Sie sich für eine von unterschiedlichen Espresso Handhebelmaschinen interessieren, möchten Sie sicherlich etwas über die Funktionsweise, die Art des Zubereitens sowie die Kriterien, die für den Kauf von Bedeutung sind, erfahren. Dieser Artikel informiert Sie über die wichtigsten Details der Espresso Handhebelmaschinen.

Wie funktionieren die Handhebelmaschinen?

Espresso-HandhebelschmaschineBei der Zubereitung des Espressos können Sie Dauer und Druck selber bestimmen. Handhebelmaschinen wie z.B. die Pavoni Europiccola sind eine Unterart von Siebträgermaschinen. Sie verfügen zwar über einen Boiler, eine Pumpe gehört allerdings nicht hinzu, da der Druck lediglich durch Ihre Muskelkraft bestimmt wird. Optisch zeigen sich diese Geräte besonders attraktiv, ihr Umgang erfordert jedoch einiges an Übung. Handhebelmaschinen waren als erste in der Lage, den Espresso so zu brühen, wie er auch heute noch gerne genossen wird. Bei 9 bar Druck, der mit einer Temperatur von 92 Grad kombiniert wird, erhalten Sie mit geeignetem Kaffee einen köstlichen Espresso. Der Brühdruck wird durch den Kolben aufgebaut, der sich in der Brühgruppe befindet. Der Kolben wird mit der Hilfe des Handhebels bewegt. Bei Betrieb fließt das Wasser in die Brühgruppe hinein. Wird der Hebel zurück in die Ruhestellung geführt, extrahiert dies den Espresso. Druckaufbau und die Steuerung des Wassereinlasses werden von Hand beeinflusst, während der Kessel zum Beispiel mit Gas beheizt werden kann. Auf diese Weise wird der Espresso vollkommen ohne Elektrik zubereitet. Wenn Sie Handhebelmaschinen nutzen, sind nur Sie für die Qualität Ihres Espressos verantwortlich. Nach der Erhitzung des Wassers im Boiler, wird der Hebel hochgezogen, damit das Wasser in den Brühkopf läuft. Anschließend wird der Hebel gedrückt und das Wasser durch den Kaffee gepresst. Der richtige Zeitpunkt ist dabei enorm wichtig für die Güte des Espressos. Damit Sie den Druck jederzeit überprüfen können, verfügen die meisten Handhebelmaschinen über ein Manometer.

Vorteile und weitere Eigenschaften der Handhebelmaschinen

Der große Vorteil dieser Geräte ist, dass Sie die Intensität des Kaffees selbst steuern können. Zudem sind Handhebelmaschinen kaum verschleißanfällig, da sie nur eine geringe Anzahl Bauteile besitzen. Damit der perfekte Espresso gelingt, sollten Sie darauf achten, dass er bei einer Brühtemperatur von höchstens 96 Grad zubereitet wird. Da Handhebelmaschinen das Wasser allerdings auf über 100 Grad erhitzen können, erfordert das Zubereiten ein wenig Übung. Hier leistet die Brühgruppe Abhilfe, da sie die Temperatur senken kann. Sind die Maschinen mit zu kleinen Brühgruppen ausgestattet, verfügen sie nur über eine geringe Kapazität und schaffen es nicht mehrere Espressi in Folge zuzubereiten. Wenn Sie zu den experimentierfreudigen Kaffeegenießern zählen, eignen sich solche Handhebelmaschinen perfekt für Sie. Espresso Handhebelmaschinen gehören zu den höchst besonderen Geräten, die meistens nicht von großen Marken verkauft werden. Da die Verbrühungsgefahr aufgrund des heißen Wasserdampfs hoch ist, verkaufen in der Regel vorwiegend italienische Markenhersteller diese Maschinen. Es gibt zum Beispiel Hersteller, die Geräte mit Einkreiser- und Zweikreiser-Technik anbieten. Vor allem Restaurants verwenden diese Geräte sehr gerne. Zudem gibt es Hersteller, die ihre Handhebelmaschinen für gewerbliche Zwecke produzieren. Diese befinden sich in einem preislich sehr hoch angesiedelten Bereich, sind aber auf der anderen Seite besonders hochwertig.

Die verschiedenen Varianten der Druckerzeugung

Handhebelmaschinen sind auf zwei Arten in der Lage den erforderlichen Druck zu erzeugen, der für die Zubereitung eines Espressos notwendig ist. Zum einen wird er, wie bereits erläutert, mit purer Muskelkraft erzeugt, zum anderen ist eine massive Feder dafür verantwortlich. Die Feder ist im Inneren der Brühgruppe fest verankert und muss ebenfalls über den Hebel gespannt werden. Somit steigt der Wasserdruck an, damit die Flüssigkeit in den Brühkopf laufen kann. Sobald Sie den Hebel wieder loslassen, sorgen Sie dafür, dass sich die Feder löst und auf den Kaffee drücken kann. Bei beiden Handhebelmaschinen wird keine spezielle Pumpe verwendet, denn sie werden alleine durch den Hebel und dem Kolben im Druckgehäuse bewegt. Etwas anderes ist hierfür nicht erforderlich. Bis auf die Dichtungen sind in den Espresso Handhebelmaschinen keine Verschleißteile enthalten. Wird das Gerät mit Elektrik beheizt, beschränkt sie diese Ausstattung lediglich auf die Heizspirale, das Pressostat und den Netzschalter. Gerade aus diesem Grund werden diese Maschinen vor allem in ärmeren Gegenden verwendet. Ist allerdings die Dichtung defekt, hat dies einen Druckabfall zur Folge. Im schlimmsten Fall wird gar kein Druck mehr aufgebaut. Dann ist es möglich, dass der Kaffee verbrennt. Je mehr Erfahrung Sie mit Espresso Handhebelmaschinen sammeln, umso perfekter gelingt Ihnen die Zubereitung des köstlichen Getränks. Wenn der Wasserkessel einem Überdruck ausgesetzt ist, kann die Temperatur schnell 100 Grad überschreiten. So kann kein echter Espresso mehr zubereitet werden. Daher bieten einige Hersteller auch Geräte mit einem offenen Kessel an. Hier bleibt die Hitze konstant, Milch kann allerdings nicht aufgeschäumt werden. Neue Pressostate sind hierfür ebenfalls hilfreich, in erster Linie bei kleinen Maschinen, die im privaten Bereich eingesetzt werden. Für die Gastronomie spielt das eher keine Rolle, da große Geräte bei den Gästen einen entsprechenden Eindruck hinterlassen. Darüber hinaus müssen Handhebelmaschinen hier einen ideal temperierten Espresso zubereiten können. Die Größe des Geräts ist dabei nur von sekundärer Wichtigkeit.

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