Espresso in Handarbeit

Bei den Siebträgermaschinen wird das Kaffeepulver in den sogenannten Siebträger eingefüllt und mit einem Tamper festgedrückt. Unter Druck (Pumpe oder Handhebel) wird dann der Espresso erzeugt.

Bei Siebträgermaschinen wird ständig an der Optimierung des Espressos „gefeilt“. Es gibt viele Möglichkeiten zur Beeinflussung des Geschmacks. Dazu zählen Mahlgrad, Bohnensorte, Festigkeit beim „Tampern“ (~ 20 kg), Brühdruck, Temperatur und Wassermenge. Es kann ein wenig Zeit in Anspruch nehmen, bis der angehende Barista einen wirklich perfekten Espresso erzeugt hat. Bei dem Ergebnis handelt es sich aber um einen Espresso, der in dieser Qualität nie von einem Vollautomaten erreicht werden kann.

Must Have: Die Kaffeemühle

Ein notwendiges Zubehör ist die Kaffemühle, die einen großen Einfluss auf die Qualität des Espressos hat. Der Mahlgrad ist ein wichtiges Kriterium für einen guten Espresso. Es gilt die richtige Mischung für die Bohnen zu finden. Bei 25 Sekunden Brühzeit müssen genau 30 ml Espresso erzeugt werden. Dann spricht man von einem perfekten Espresso. Ist der Mahlgrad zu fein, werden keine 30 ml in 25 Sekunden erzeugt. Ist der Mahlgrad zu grob, werden mehr als 30 ml erzeugt.